Joachim
Glaubrecht:
Seelische Verwundungen ohne Psychopharmaka nachhaltig heilen"
Vortrag in Bonn am 13.10.2002 zur Tagung des BPE Standortbestimmung
Gestern Heute Morgen"
Meine
sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Freunde,
es ist mir heute eine ganz besondere Freude, Ihnen zum genannten Thema
ein erstes Ergebnis vorstellen zu können. Lassen Sie mich bitte
gleich unvermittelt einsteigen:
Seelische Verwundungen fasse ich als die Ursache psychischer Erkrankungen
auf. Meistens werden seelische Verwundungen in der frühen Kindheit
erworben. Im späteren Leben versucht dann unser Organismus eine
Selbstheilung dieser Verwundungen. Das geschieht in der Psychose. In
der Psychiatrie wird die Psychose zwar mit Neuroleptika behandelt, eine
Heilung der psychischen Erkrankung erfolgt jedoch nicht.
Aufgrund dieses Mangels ist es an der Zeit, gründlich über
Alternativen nachzudenken: Gibt es prinzipielle Möglichkeiten,
ohne die Einnahme von Neuroleptika, Psychosen mit positiven Resultaten
zu überstehen und dabei seelische Verwundungen nachhaltig auszuheilen?
Ich will eine Erfahrung vorstellen, worin meines Erachtens die grundlegende
Wirkungsweise einer solchen Selbstheilung liegt. In den Bereichen, in
denen diese Erfahrung wirkt, gelingt die Heilung seelischer Verwundungen
ohne den Einsatz von Neuroleptika. Dabei gilt als Grundsatz, dass die
Subjektivität des Betroffenen in den Mittelpunkt gerückt wird.
Jegliche Formen des Zwanges werden ausgeschlossen.
Das Ziel ist schließlich, ein aktives Leben ohne Traumatisierung
durch psychiatrische Gewalt und ohne Angst vor neuerlichen Psychosen
führen zu können.
Ich muß mich darauf beschränken, nur die Machbarkeit einer
ersatzlosen Streichung von Neuroleptika in Betracht zu ziehen.
Anhand der Aufzählung von 7 verschiedenen Bereichen läßt
sich zeigen, daß es prinzipiell möglich ist, ohne Neuroleptika
aus einer Psychose gesünder oder geheilt hervorzugehen.
1.Quelle:
Zunächst war da die Erfahrung am eigenen Leib. Ich konnte an mir
beobachten, wie ich aus einer manischen Psychose ohne Neuroleptika gesund
herauskommen konnte. Dies wurde mir durch eine früher erlernte
objektive Sichtweise (Aus didaktischen Gründen so bezeichnet. Tatsächlich
handelt es sich um reflektierte Subjektivität".) in
Rahmen meiner wissenschaftlichen Tätigkeit möglich: Ich betrieb
damals psychologische Forschung zum Thema: "Entwicklung unseres
Denkens in Begriffen". Ich mußte meine eigene geistige Tätigkeit
objektiv richtig widerspiegeln. Die gleiche objektive Betrachtung mußte
ich bei meinen Probanden vornehmen. Ohne objektive Betrachtung geistiger
Vorgänge ist wissenschaftliche Forschung in der Psychologie erfolglos.
Ich will die bewußte Verknüpfung von objektiver und subjektiver
Betrachtungsweise veranschaulichen:
Einerseits erlebte ich als Subjekt meine Manie mit all den bekannten
Symptomen: Wenig Schlaf, Ideenflucht, starkes Mitteilungsbedürfnis,
überschreiten aller möglichen Grenzen. Ich fühlte die
Fähigkeit, alles zu können, jede Aufgabe zu meistern.
Andererseits beobachtete ich mich als Subjekt aus wissenschaftlich-objektiver
Sicht und registrierte diese erstaunliche Leistung des Gehirnes. Es
konnte mir gottgleiche Fähigkeiten suggerieren ein hoch
interessantes Gehirnverhalten. Mir wurden vom eigenen Unterbewußtsein
überragende Fähigkeiten vorgespielt, über die ich in
Wirklichkeit aber gar nicht verfügte. Es kam also ein Trugbild
über mich selbst ins Bewußtsein. -
Mein Freund half mir dann warmherzig aus diesem Zustand wieder heraus
zu finden. Im heutigen Rückblick bestand die wirkungsvollste Heilwirkung
in der Wiederherstellung friedvoller sozialer Beziehungen.
Es war besonders wichtig, mich darauf zu besinnen, wer ich wirklich
bin, was ich wirklich kann und was ich nicht kann.
Nach dem Erkennen der Unerfüllbarkeit meiner völlig überzogenen
Ziele setzte eine Depression ein. Ich konnte jedoch die Depression erfreulicherweise
dazu nutzen, meine Vorhaben und Lebensziele noch einmal kritisch zu
überprüfen und mich intensiv weiterzubilden.
Damit komme ich zur nächsten Quelle:
Die in der Literatur veröffentlichten Selbsterfahrungen Betroffener
über ihre Heilungsvorgänge sind die 2. Erkenntnisquelle: Stellvertretend
will ich Brigitte B. zitieren: "So aber kümmerte sich mein
Mann um mich, ...achtete in den folgenden Tagen darauf, dass ich meine
Gespräche und Korrespondenzen mit Dritten wieder vernünftig
führte. In dieser Atmosphäre des Angenommenseins und der Geborgenheit
habe ich trotz der Heftigkeit der Psychose ein Basisgefühl von
Zuversicht und Stabilität behalten und bin nicht in ein ganz schwarzes
Kellerloch gefallen." Und weiter: "Für mich bleibt die
Frage, welche Kräfte werden wirksam, wenn ein Patient in Kontakt
kommt mit einem Menschen, dem er vertraut? Wie kann es passieren, dass
eine nahezu totale Auflösung des Spannungszustandes eintritt, nur
aufgrund der Tatsache, dass dieser Mensch ruhig mit dem Hilfesuchenden
gesprochen hat?"
Den Betroffenenberichten über das erfolgreiche Durchleben von Psychosen
sind bei aller Unterschiedlichkeit der individuellen Ausprägung
des Erlebens zwei grundlegende Sachverhalte gemeinsam: 1. Die Psychose
entwickelt sich zu einem Heilungsprozeß, wenn den Betroffenen
vertrauensvolle soziale Beziehungen umgeben, und 2. wenn gleichzeitig
die Einnahme von Neuroleptika reduziert bzw. ganz beendet wird.
Eine 3. Quelle zum Nachweis, daß in Psychosen im wesentlichen
Selbstheilungskräfte wirksam sind, wird erkennbar, wenn man sich
näher mit der Soteria beschäftigt. Bekanntlich zeichnet sich
die Soteria aus durch ein entgegengesetztes Psychoseverständnis
im Bezug zur üblichen Auffassung der biomedizinischen Psychiatrie.
Die biomedizinische Psychiatrie als weithin übliche Psychiatrie
begeht bekanntlich den folgenden Generalfehler: Psychosen werden als
krankhafte Zustände bezeichnet, die radikal unterdrückt werden
müssen, koste es, was es wolle. Dabei werden Nervenverbindungen
des Stirnhirns mit dem limbischen System unterbrochen. Der Sitz unserer
bewußten menschlichen Fähigkeiten werden vom Sitz unserer
Gefühle getrennt. Ob mit Elektroschock, mit Gehirnchirurgie oder
Neuroleptika. Verbindungen zwischen diesen wichtigen Hirnarealen werden
durchtrennt.
Solche Therapien gibt es in der Soteria nicht. Die klinisch psychiatrische
Akutbehandlung von Menschen in schweren seelischen Krisen erfolgt durch
eine humanisierte und alltagsnahe intensive Psychosebegleitung. Das
ist echt alternativ zur biomedizinischen Psychiatrie.
Dabei setzt man auf eine Mobilisierung vorhandener innerer Kräfte
für die Selbstheilung im Sinne der Herstellung eines ganzheitlichen
Selbst der Persönlichkeit. Medikamente werden nur geringstmöglich
oder gar nicht eingesetzt.
Luc Ciompi hat folgende Hypothese aufgestellt: Der wichtigste grundlegende
Wirkfaktor der Soteria besteht in der systematischen Reduktion des emotionalen
Spannungspegels. Das verlangt die Herstellung einer warmherzigen, vertrauensvollen,
individuell an die Bedürfnisse des Betroffenen flexibel angepaßten
Psychosebegleitung. Hinzu kommt die besondere Würdigung seiner
Persönlichkeit. Das ist Ausdruck einer subjektorientierten Psychiatrie.
Es ist inzwischen unbestritten, daß der Aufenthalt in der Soteria
zur Heilung seelischer Verwundung im Verlauf von Psychosen führen
kann. Allerdings trifft dies noch nicht bei allen Betroffenen zu.
Eine 4. Quelle liefern die Weglaufhäuser. In ihnen spiegeln sich
antipsychiatrische Konzepte wider. Neben der Akzeptanz und der Erlebbarkeit
der psychotischen Episoden, wird auf den Einsatz von Psychopharmaka
verzichtet. Bei Bedarf können Gespräche geführt, Erfahrungen
ausgetauscht, Zukunftspläne geschmiedet und in Ruhe deren Umsetzung
vorbereitet werden. Dabei wird dem Betroffenen Raum und Zeit für
das verrückte Erleben und für Zukunftspläne angeboten.
Eine 5. Quelle ist der Erfahrungsaustausch über die Vielfältigkeit
psychotischen Erlebens. Das sind die über 120 Psychoseseminarserien
in Deutschland, wo ein breiter, trialogischer Erfahrungsaustausch stattfindet.
Hier tauschen nach dem Prinzip der Gleichberechtigung Betroffene, Angehörige
und Profis in "gleicher Augenhöhe" ihre Erlebnisse aus.
Hintergrund für diese Entwicklung ist die Tatsache, daß das
derzeitige psychiatrische Wissen immer noch hinter der Wirklichkeit
erheblich zurückbleibt. Es spiegelt das Wesen psychotischen Erlebens
nicht annähernd richtig wieder. Schon allein deshalb nicht, weil
die Psychiatrie bestrebt ist, die Psychose zu unterdrücken, anstatt
warmherziger Partner und Begleiter dieser besonders ereignisreichen
Selbsterfahrung zu sein.
An Brisanz kaum zu überbieten ist die Schizophrenieforschung im
Rahmen der Systemtheorie in Verbindung mit der Chaostheorie. Es führt
leider zu weit und würde den Rahmen eines allgemeinverständlichen
und zeitlich relativ beschränkten Vortrages sprengen, weitergehende
Ergebnisse hier vorzustellen.
Aber
als 6. Quelle ziehe ich diese Theorien heran, denn sie bieten sehr gute
Erklärungsmöglichkeiten für das Wesen von Psychosen:
Das Gehirn wird als ein sich ständig entwickelndes und veränderndes
System angesehen. Letztere Art der Betrachtung ist wissenschaftlich
korrekt dem Gegenstand Gehirn angemessen.
Als 7. Quelle für die exakte Begründung des Vorhabens ziehe
ich die Hirnforschung heran. Hier wurde nachgewiesen, daß die
Dopaminhypothese der biomedizinischen Psychiatrie falsch ist. Mit dieser
Hypothese wird immerhin die Neuroleptikagabe begründet.
Damit komme ich nun zu meiner Arbeitshypothese:
Seelische Verwundungen sind im Gehirn nicht stofflich-chemisch repräsentiert.
Es sind statt dessen gespeicherte Bewertungen für in der Vergangenheit
erfahrene Kränkungen oder seelische Traumata. Dazu gehören
die entsprechenden Gedächtnisinhalte. Nur durch die neue und richtige
Bewertung dieser Gedächtnisinhalte im Rahmen eines positiven sozialen
Umfeldes kann die seelische Verwundung ausgeheilt werden.
Seelische Verwundungen führen dazu, daß das wahre Selbst
des Betroffenen seine persönlichkeitsintegrierende Funktion nicht
realisieren kann. Es entwickelt sich ein idealisiertes Selbst. Dieses
idealisierte Selbst entwickelt sich zum Größenselbst, um
die seelischen Verwundungen zu kompensieren. Die Kompensation erfordert,
all die Informationen nicht ins Bewußtsein gelangen zu
lassen, die das Trugbild des Größenselbst entlarven würden.
Das führt zu einer Wirklichkeitsverzerrung. Durch diese Wirklichkeitsverzerrung
kommt es zu sozial bedrohlichen Spannungen, die durch die Nichtvereinbarkeit
des idealem Selbst mit der Wirklichkeit bedingt sind.
In dieser Streßlage, die sich immer weiter verschärfen kann,
entscheidet das Unterbewußtsein, das ideale Selbst als Ursache
ständiger Fehlinformationen aufzulösen. Damit wird es dem
Unterbewußtsein möglich, die seelischen Verwundungen mit
den zugeordneten Gedächtnisinhalte ins Bewußtsein zu bringen.
Bei niedrigem emotionalem Spannungspegel" (Ciompi 2001) kann
durch Gespräche die Umbewertung erfolgen. Gleichzeitig steigt die
Vulnerabilität, weil ja nun alle wahrnehmbaren Informationen ins
Bewußtsein gelangen können. Auch die bisher ausgeblendeten,
verletzenden Informationen gelangen nun ins Bewußtsein und können
zum empfindlichen Störfaktor anwachsen.
In der Psychose wird von den spontanen Selbstheilungskräften des
Menschen ein "Umstrukturieren" des Gehirns angestrebt. Das
Unterbewußtsein wird um neue, positive Erfahrungen mit den Mitteln
der Bewußtseinsprozesse bereichert. Das muß sich jedoch
immer im individuell entwickelten, und von Mensch zu Mensch völlig
verschiedenen Gehirn vollziehen können. Das wiederum erfordert
die ungetrübte, volle intellektuelle Leistungskraft des Gehirns.
Gelingen kann das nur bei vitaler Leistungswillig- und -fähigkeit
des betroffenen Menschen. Und genau hier setzen in der biomedizinischen
Psychiatrie die Neuroleptika und Elektroschocks mit ihrer hemmenden,
schwächenden und schädigenden Wirkung ein. Sie verhindern
oder erschweren unnötig die Selbstheilung. Erschwerend kommt hinzu,
daß die fehlenden oder ganz ungenügenden Gespräche zwischen
Betroffenem und Arzt in ganz besonderer Weise auf den Betroffenen entwertend
und beleidigend wirken (D. Buck).
Eine nachhaltige selbsttätig-aktive Selbstheilung braucht ausreichende
kommunikative Begleitung im sozial-positiven Alltags-kontext.
Die sich hierbei vollziehenden Interaktionen müssen frei von Aggression
bleiben. Die emotional bedeutendsten Motive und Strebungen der Betroffenen
müssen Inhalt einer gerechten Debatte oder Auseinandersetzung
werden können. Ist letzteres noch nicht möglich, weil der
akut psychotisch Betroffene keine Worte für seine Motive und Strebungen
einsetzen kann, so ist die Ich-Stützung von außen auf wortlosem
Niveau ein unerläßlicher Zwischenschritt.
Soweit die Arbeitshypothese.
Natürlich war die direkte Überprüfung der Arbeitshypothese
für mein eigenes Selbstverständnis unerläßlich.
Aus der Zahl der praktisch erfolgreich begleiteten Psychosen greife
ich einen typischen Fall heraus. Es handelt sich um Peter Pan (Name
geändert). Anhand seines wirklichen Heilungsablaufs will ich die
Stichhaltigkeit der Arbeitshypothese,
quasi
als 8. empirische Quelle aufzuzeigen:
Leider gab es in den letzten Tagen einen Trauerfall in seiner Familie,
so daß er heute nicht anwesend sein kann. Er hat mir aber erlaubt,
hier über ihn zu berichten.
Peter war außerordentlich aktiv im Rahmen der Selbsthilfe Psychiatrieerfahrener.
Wir waren uns beide sehr schnell darin einig, daß es sowohl praktisch
als auch theoretisch erforderlich ist, erhebliche Veränderungen
in der Psychiatrie anzustreben. Er entschied sich für die praktische
Seite und begann mit einer immensen Betreuungs- und Hilfe zur Selbsthilfearbeit.
Immer genauer begriff er, wie unsäglich falsch seelisch Kranke
in der Psychiatrie behandelt werden. Dies motivierte ihn zu immer höherer
Aktivität, was schließlich in einer hochgradigen Manie zum
Anfang dieses Jahres gipfelte. In diesem psychotischen Zustand rief
er mich am 19. Januar an. Ich eilte zu ihm, versicherte ihn meiner Unterstützung
und Hilfe. Als er sich meiner Unterstützung gewiß war, habe
ich sein Größenselbst, sein idealisiertes Selbst gezielt
in Frage gestellt. Ich habe ihm gesagt, daß er nicht der größte
Heiler für seelisch Kranke Thüringens ist. Er hat zwar diese
Information nicht bewußt registriert aber in seinem Unterbewußtsein
hat sich die Sperre zum Zugang seines wahren Selbst gelöst. Dadurch
konnten die seelischen Verwundungen nacheinander ins Bewußtsein
gelangen und verarbeitet werden. Zuerst kamen die jüngsten Verletzungen
und zum Schluß die erste Verletzung. Er wurde aber auch verletzbarer,
und er empfand seine zurückliegenden wenig erfolgreichen Aktivitäten
in der Manie als deprimierend. Es folgte auch hier eine Besinnungsdepression.
Seine darauffolgende positive Entwicklung bestätigt die Arbeitshypothese
jedoch umfassend.
Bei all meinen Bekannten und Freunden trifft die Aussage zu, daß
es darauf ankommt, nach einer ersten psychotischen Episode dringend
nach dem idealen Selbst oder dem Größenselbst kritisch zu
fragen und seine Realisierbarkeit anzuzweifeln. Wird dieser Zweifel
verinnerlicht, dann meldet sich wahre Selbst auf Grund unserer Selbstheilungskräfte
ganz von alleine. Es anzuerkennen lohnt sich!
Ich danke für die Aufmerksamkeit!
Zusammenfassung:
Frühe seelische Verwundungen führen zur Unterdrückung
und Abspaltung des Wahren Selbst. Es entsteht ein Ideales
Selbst.
Das Ideale Selbst als Trugbild führt zur Verzerrung der
Wirklichkeit und
damit zu Konflikten.
Wird am Beginn einer psychotischen Episode nach dem Idealen Selbst
kritisch gefragt und seine Realisierbarkeit angezweifelt, so beginnt
das Unterbewußtsein mit der Auflösung desselben.
Die Selbstheilungskräfte befördern nun das Wahre Selbst
mit seinen Verwundungen ins Bewußtsein. In diesem Moment kommt
es auf seine Anerkennung an. Es lohnt sich.
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